Quantencomputer haben neue Fragen zur Sicherheit von Bitcoin und anderen Krypto-Assets aufgeworfen. Obwohl die Bedrohung nicht als akut eingeschätzt wird, wird bereits darüber diskutiert, wie sich Bitcoin durch technische Updates wie BIPs (Bitcoin Improvement Proposals) anpassen kann.
Was sind Quantencomputer und wie können sie Bitcoin beeinflussen?
Quantencomputer sind eine Art von Computern, die theoretisch bestimmte Probleme deutlich schneller lösen können als herkömmliche Computer. Dies hat die Aufmerksamkeit auf die Sicherheit von Bitcoin erhöht, insbesondere nachdem Google Forschungsergebnisse veröffentlicht hat, die darauf hindeuten, dass einige Berechnungen in Zukunft effizienter werden könnten als bisher angenommen.
Bitcoin basiert auf Kryptografie, um Transaktionen und Eigentum zu schützen. Sollten Quantencomputer im Laufe der Zeit ausreichend leistungsfähig werden, könnten sie theoretisch Teile des im Netzwerk verwendeten Sicherheitsmodells in Frage stellen. Derzeit wird dies jedoch nicht als direkte Bedrohung angesehen, da die Technologie noch weit von einer praktischen Anwendung in dem erforderlichen Maßstab entfernt ist.
Wie kann Bitcoin durch BIPs aktualisiert werden?
Bitcoin entwickelt sich durch sogenannte BIPs (Bitcoin Improvement Proposals), also Vorschläge für Änderungen oder Verbesserungen des Netzwerks. Diese können von kleineren technischen Anpassungen bis hin zu größeren Aktualisierungen der Funktionsweise von Bitcoin reichen.
Sollten Quantencomputer in Zukunft zu einer konkreteren Bedrohung werden, können über diesen Prozess Änderungen vorgeschlagen und umgesetzt werden. Dies könnte beispielsweise die Einführung neuer kryptografischer Verfahren umfassen, die besser an eine Welt angepasst sind, in der Quantencomputer existieren.
Der BIP-Prozess ist offen und basiert auf der Zusammenarbeit von Entwicklern, Forschern und anderen Akteuren im Ökosystem. Das bedeutet, dass Anpassungen in der Regel schrittweise und nach sorgfältiger Prüfung erfolgen.
Entwicklung quantensicherer Lösungen
Parallel zum BIP-Prozess findet technische Entwicklung in verschiedenen Teilen des Ökosystems statt. Lightning Labs hat beispielsweise einen Prototyp vorgestellt, der darauf abzielt, Bitcoin auf Adressen zu übertragen, die besser gegen zukünftige Quantenbedrohungen geschützt sind.
StarkWare hebt zudem STARKs hervor, eine Form der Kryptografie, die häufig als widerstandsfähig gegenüber Quantencomputern beschrieben wird. Solche Lösungen werden bereits in einigen blockchainbasierten Systemen eingesetzt und könnten im Laufe der Zeit auch in breiteren Zusammenhängen relevant werden.
Bitcoin ist mit dieser Herausforderung nicht allein
Die Frage der Quantencomputer geht weit über Bitcoin hinaus. Die Technologie könnte theoretisch Banken, Behörden und andere Systeme betreffen, in denen Verschlüsselung zum Schutz von Informationen eingesetzt wird. Daher wird weltweit an sogenannter Post-Quanten-Kryptografie gearbeitet.
Für Krypto-Assets bedeutet dies, dass Sicherheitsfragen weiterhin eine zentrale Rolle spielen, insbesondere im Zuge der Weiterentwicklung neuer Technologien.
Quantencomputer werden häufig als potenzielle zukünftige Bedrohung für Bitcoin beschrieben, doch derzeit konzentriert sich die Diskussion vor allem auf langfristige Vorsorge. Durch Mechanismen wie BIPs und laufende Forschung im Bereich neuer Kryptografie bestehen etablierte Prozesse, um das Netzwerk im Laufe der Zeit anzupassen.
Engagement über börsengehandelte Produkte
Anleger haben die Möglichkeit, sicher in Krypto-Assets zu investieren – über vollständig besicherte ETPs des schwedischen Unternehmens Virtune, dessen Produkte unter anderem an der Deutschen Börse Xetra gelistet sind. Diese können über mehrere der größten traditionellen Broker gehandelt werden.
Alle Produkte anzeigenKrypto-Investitionen sind mit hohen Risiken verbunden. Virtune erteilt keine Anlageberatung. Investitionen erfolgen auf eigenes Risiko. Wertpapiere können im Wert steigen oder fallen, es gibt keine Garantie für die Rückzahlung des investierten Kapitals. Bitte lesen Sie den Prospekt, das KID und die Bedingungen auf www.virtune.com.